90 Jahre Posaunenchor Mulda

Im Februar 1930 von Pfr. Luthardt aus Grumbach bei Dresden gegründet, kann unser Muldaer Posaunenchor auf eine lange Tradition und bewegte Geschichte zurückblicken. Zu den ersten Bläsern zählten Max Rudolph, Albert Thiele, Walter Grimmer, Alex Röthig, Karl Mühl und Herbert Kaulfuß.
Nachdem Pfr. Luthardt kurze Zeit nach der Gründung verstarb, übernahm Pfr. Koch aus Zethau die weitere Ausbildung des Chores, der sich zur Übungsstunde im Zethauer Unterdorf traf. Später übernahm Alex Röthig die Leitung. Trotz großer Verluste während des 2. Weltkriegs konnte die Blasfähigkeit durchgehend erhalten bleiben. Zu den weiteren Chorleitern zählten: Friedrich Grimmer, Heiner Schulze, Klaus Kunzmann und Bringfried Müller, ehe im August 1979 Jürgen Kurwan die Leitung übernahm.
Zu den Höhepunkten der zurückliegenden Jahrzehnte zählen unter anderem das große Bläsertreffen im Juli 1980 in Dresden mit 4500 Teilnehmern, die freundschaftlichen Beziehungen und der rege Austausch mit dem Partnerposaunenchor im niedersächsischen Groß Laferde, die Feierlichkeiten zu den runden Jubiläen und in jüngerer Zeit die Beteiligung an den deutschlandweiten Landesposaunenfesten in Leipzig und Dresden.
Im Laufe der Jahrzehnte konnte eine Vielzahl von Bläsern ausgebildet werden. Neben dem gottesdienstlichen Spiel werden die aktuell 7 Bläser auch gern zu Jubiläen und anderen Veranstaltungen in Mulda angefragt.

Der Festgottesdienst am 11. Oktober um 14.30 Uhr wird – anders als ankündigt – in der Kirche Zethau stattfinden. Er wird ausgestaltet durch Bläser der Posaunenchöre Großhartmannsdorf, Langenau, Mulda und Zethau. Dazu sowie zum anschließenden freien Blasen sind alle herzlich eingeladen.


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Herrhuter Losung

Ich weiß wohl, es ist so: Wie könnte ein Mensch recht behalten gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eines antworten.

Hiob 9,2.3

Der Schriftgelehrte sprach zu Jesus: Ja, Meister, du hast recht geredet! Er ist einer, und ist kein anderer außer ihm; und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Da Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.

Markus 12,32-34

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